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Mag. Dr. phil. Verena Moritz, Historikerin, Geschichte- und Russisch-Studium an der Universität Wien. Lehrbeauftragte am Institut für Geschichte der Universität Wien. Leiterin mehrere Forschungsprojekte zur Geschichte Österreichs bzw. Österreich-Ungarns und Russlands (der Sowjetunion) im 19. und 20. Jahrhundert. Mitglied der Österreichisch-Russischen Historikerkommission. Im wissenschaftlichen Beirat des „Hauses der Geschichte Niederösterreich“. Derzeit Leiterin des FWF-Forschungsprojektes zu den Kriegsgefangenen in Österreich-Ungarn 1914-1918 im Österreichischen Staatsarchiv.
Forschungsschwerpunkte u. a.: Militärgeschichte, Geschichte der internationalen Beziehungen, Kriegsgefangenenforschung, Intelligence Studies, Filmgeschichte. Herausgeberin mehrerer DVD-Editionen zur österreichischen Geschichte, Autorin zahlreicher Publikationen, darunter (gemeinsam mit Hannes Leidinger): Oberst Redl. Der Spionagefall, der Skandal, die Fakten. St. Pölten/Salzburg 2012.



Mag. Dr. phil. Julia Walleczek-Fritz, Historikerin und Ausstellungskuratorin, wissenschaftliche Mitarbeiterin des FWF-Forschungsprojektes zu den Kriegsgefangenen in Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg am Österreichischen Staatsarchiv in Wien (Leitung: Dr. Verena Moritz) und Obfrau des Vereins „Forum: Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg“ (www.ersterweltkrieg.at). Unter anderem im wissenschaftlichen Team der Schallaburg Ausstellung zum Ersten Weltkrieg „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg, 1914-1918 (2013-2014).
Forschungsgebiete: Erster Weltkrieg, religiöse Minderheiten, Tiroler Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Historische Migrationsforschung, Kulturtourismus.
Vortragstätigkeit im In- und Ausland wie z.B. Rußland, USA, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Schweiz.
Herausgeberschaft und Autorin verschiedener Artikel insbesondere zum Ersten Weltkrieg.

 

Mag. phil. Bernhard Bachinger, studierte Geschichte mit Schwerpunkt Südosteuropäische Geschichte an den Universitäten Innsbruck und Graz. Seit 2011 Doktoratsstudium an der Universität Graz / Abteilung für Südosteuropäische Geschichte und Anthropologie über den Balkankriegsschauplatz im Ersten Weltkrieg (Titel: Zwischen Zweck, Zwang und Zwist. Die Kooperation der Mittelmächte an der Saloniki-Front 1915–1918). Im Rahmen des Dissertationsprojektes verbrachte er 2012/13 als Maria-Blau-Stipendiat einen einjährigen Forschungsaufenthalt in Sofia/Bulgarien. Im Zeitraum 2011–2014 war er ferner als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Umsetzung des FWF-Projektes „Beyond the trenches“ sowie kleinerer am Ludwig-Boltzmann-Institut verankerter Projekte beteiligt.